Andenken an Oma und Opa: Ideen zu Allerheiligen
Aktualisiert: 14. Okt.
Andenken Oma Opa / Erinnerungsstück verstorbene Großeltern
Was bleibt, wenn ein geliebter Mensch geht, sind oft ganz einfache Dinge:
ein Lieblingspullover, eine Haarlocke vom letzten Friseurbesuch, die Blumen und der Partezettel vom Begräbnis. Aus genau solchen Dingen lässt sich ein Andenken machen, das bleibt – als Perle am Armband, als Anhänger an einer Kette, oder eingearbeitet in einen Bilderrahmen.
Allerheiligen und Allerseelen sind für viele Familien der Moment im Jahr, in dem man am Grab steht, sich erinnert – und oft auch merkt, dass noch etwas zuhause liegt, das eigentlich schon längst einen besonderen Platz verdient hätte. Hier sind drei Ideen, wie aus genau solchen Dingen ein dauerhaftes Andenken an Oma oder Opa wird.
Kurz zusammengefasst:
• Stoff von einem Kleidungsstück, zum Beispiel Opas Lieblingspullover, lässt sich zu einer Perle am Armband der Enkelkinder verarbeiten.
• Eine Haarlocke wird zum dauerhaften Anhänger an einer Kette.
• Blüten und der Partezettel vom Begräbnis lassen sich gemeinsam in einem Andenken-Bilderrahmen bewahren.
• Da die Fertigung 4–6 Wochen dauert, lohnt sich eine Bestellung jetzt, wenn das Andenken bis Allerheiligen fertig sein soll.
Inhaltsverzeichnis
1. Warum Allerheiligen ein guter Zeitpunkt für ein Andenken ist
2. Idee 1: Opas Pullover wird zur Perle am Armband
3. Idee 2: Omas Haarlocke als Anhänger an einer Kette
4. Idee 3: Blüten und Partezettel im Andenken-Bilderrahmen
5. Was du jetzt schon aufheben solltest
6. Gemeinsam das passende Andenken finden
7. Häufige Fragen
Warum Allerheiligen ein guter Zeitpunkt für ein Andenken ist
An Allerheiligen und Allerseelen nehmen sich viele Familien bewusst Zeit fürs Erinnern – man besucht das Grab, zündet eine Kerze an, redet über die Person, die fehlt. Genau dieser ruhige, bewusste Moment ist oft auch der Anlass, um zu entscheiden: Was von dem, was noch da ist, soll bleiben – nicht in einer Kiste im Keller, sondern sichtbar, tragbar, greifbar.
Idee 1: Opas Pullover wird zur Perle am Armband
Ein Kleidungsstück, das jemand oft getragen hat, trägt oft mehr Erinnerung in sich als man denkt. Aus einem kleinen Stück Stoff – zum Beispiel von Opas Lieblingspullover – lässt sich eine Perle fertigen, die dann Teil eines Armbands wird. So können mehrere Enkelkinder jeweils ihr eigenes Armband mit einem Stück von Opas Pullover bekommen – ein gemeinsames Andenken, das trotzdem jedes Kind für sich trägt.
Idee 2: Omas Haarlocke als Anhänger an einer Kette
Eine Haarlocke ist eines der persönlichsten Andenken überhaupt, weil sie so direkt mit der Person selbst verbunden ist. Eingearbeitet in einen kleinen Anhänger an einer Kette wird daraus ein Schmuckstück, das nah am Körper getragen werden kann – näher als ein Foto im Portemonnaie.
Idee 3: Blüten und Partezettel im Andenken-Bilderrahmen
Die Blumen vom Begräbnis welken normalerweise innerhalb weniger Tage, der Partezettel landet oft in einer Schublade und wird irgentwann doch weggeworfen. Beides lässt sich gemeinsam in einem Andenken-Bilderrahmen bewahren – ein Stück, das an der Wand oder auf der Kommode stehen kann und beim Vorbeigehen an den Menschen erinnert, ohne dass man extra danach suchen muss.
Was du jetzt schon aufheben solltest
Falls in deiner Familie gerade jemand verstorben ist oder du dich schon länger fragst, was mit bestimmten Dingen passieren soll: Am besten schon jetzt beiseitelegen, bevor es beim nächsten Aufräumen aus Versehen doch entsorgt wird. Das betrifft besonders Kleidungsstücke, Haarlocken (idealerweise trocken und lichtgeschützt aufbewahrt) sowie Blumen und Papierandenken vom Begräbnis.
Gemeinsam das passende Andenken finden
Gerade wenn so viele verschiedene Dinge infrage kommen – Stoff, Haare, Blumen, Papier – ist es oft schwer, allein zu entscheiden, was am Ende das richtige Andenken wird.
Deshalb biete ich rund um Allerheiligen ein persönliches Gespräch an, im Atelier oder per Zoom, in dem wir gemeinsam anschauen, was du hast, und gemeinsam entscheiden, was daraus werden kann. Schreib mir gern, wenn du magst.
Wichtig für die Planung: Die Fertigung eines Erinnerungsstücks dauert bei mir in der Regel 4–6 Wochen – wer sein Andenken bis Allerheiligen fertig haben möchte, sollte jetzt schon Kontakt aufnehmen.
Häufige Fragen
Was kann man aus der Kleidung eines verstorbenen Menschen machen?
Aus einem Stück Stoff, zum Beispiel von einem Lieblingspullover, lässt sich etwa eine Perle für ein Armband fertigen – ein tragbares Andenken, das auf mehrere Familienmitglieder aufgeteilt werden kann.
Kann man eine Haarlocke wirklich zu Schmuck verarbeiten?
Ja, eine Haarlocke lässt sich zum Beispiel in einen Anhänger einarbeiten, der an einer Kette getragen wird.
Was mache ich mit den Blumen vom Begräbnis?
Sie lassen sich gemeinsam mit dem Partezettel in einem Andenken-Bilderrahmen bewahren, statt zu verwelken oder in der Schublade zu verschwinden.
Ist ein Andenken auch für mehrere Enkelkinder gleichzeitig möglich?
Ja, zum Beispiel als jeweils eigenes Armband mit einer Perle aus demselben Kleidungsstück – so bekommt jedes Kind ein eigenes Stück desselben Andenkens.
Wie lange dauert die Anfertigung eines Andenkens?
In der Regel 4–6 Wochen. Für ein Andenken bis Allerheiligen lohnt sich deshalb eine frühzeitige Anfrage.




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