top of page

Schultasche packen für die erste Klasse: Was rein muss – und was du dir sparen kannst

25. Aug.
5 Min. Lesezeit

Schultasche packen für die erste Klasse: Was rein muss –

und was du dir sparen kannst


Die wichtigsten Dinge für die Schultasche zur Einschulung: eine auslaufsichere

Trinkflasche, eine unterteilte Brotdose, Federpennal mit Grundausstattung,

Hausschuhe, Turnsack – und ein bisschen Mut für den ersten Weg ins Klassenzimmer.

Was davon wirklich hält, was sich Kinder schnell wieder wünschen abzulegen, und wie

du den Abschied vom Kindergarten leichter machst, erzähle ich dir hier aus erster Hand.


Ich bin selbst dreifache Mama und hab durch drei Einschulungen inzwischen einiges an

Lehrgeld bezahlt – vom Sticker, der spätestens in der zweiten Klasse peinlich ist, bis zur

Trinkflasche, die sich einfach nicht richtig sauber kriegen lässt. Das Wissen daraus gebe

ich hier gerne weiter.


Kurz zusammengefasst:

  • Edelstahlflaschen halten länger als Plastik – wichtiger als das Material ist aber, wie

    leicht sich die Flasche zerlegen und reinigen lässt.

  • Bentobox-Brotdosen mit mehreren Fächern schlagen auf Dauer die einfache Box –

    Feuchtes und Trockenes bleiben getrennt.

  • Bei Personalisierung und Kindermotiven lieber sparsam sein: Was in der ersten

    Klasse geliebt wird, ist in der zweiten oft schon peinlich.

  • Die alte Kindergartentasche muss nicht einfach entsorgt werden – sie kann als

    Anhänger weiterleben.


Inhaltsverzeichnis

  1. Die Grundausstattung: Was in die Schultasche gehört

  2. Trinkflasche: Worauf es wirklich ankommt

  3. Brotdose: Warum sich die Bentobox auf Dauer lohnt

  4. Sticker, Motive & Personalisierung: Weniger ist oft mehr

  5. Wie die Schultasche trotzdem Persönlichkeit zeigt

  6. Von der Kindergartentasche zum Schultaschenanhänger

  7. Schultüte: Zwei Ideen, die bleiben

  8. Häufige Fragen


Die Grundausstattung: Was in die Schultasche gehört

Für den ersten Schultag brauchst du im Kern nicht mehr als: eine Trinkflasche, eine

Brotdose, ein Federpennal mit Stiften, Hausschuhe und einen Turnsack. Vieles andere –

vom Zeichenblock bis zum Ordner – gibt meist die Schule als Liste vor, deshalb lohnt

sich ein Blick in die Materialliste, bevor du groß einkaufst.


Was ich dir ersparen würde: zu viel auf Vorrat kaufen. Manches braucht es erst im Laufe

des Schuljahrs, und Kinder entwickeln in den ersten Wochen oft ganz eigene Vorlieben,

was sie tatsächlich benutzen wollen.


Trinkflasche: Worauf es wirklich ankommt

Edelstahlflaschen halten länger als Plastikflaschen – das ist einfach so, sie überstehen

mehr Stürze und mehr Spülgänge. Aber das Material allein ist nicht das Wichtigste.

Entscheidend ist, wie leicht sich die Flasche auseinandernehmen und reinigen lässt. Das

brauchst du nämlich immer und immer wieder. Ein Strohhalm, der nicht mehr richtig

sauber wird, ist eine der unangenehmsten Alltagssachen überhaupt – deshalb steht bei

mir an erster Stelle, wie schnell und gründlich ich eine Flasche sauber bekomme, nicht

nur, wie schön sie aussieht.


Brotdose: Warum sich die Bentobox auf Dauer lohnt

Am Anfang hab ich alle Brotdosen personalisiert – mit Namen, mit Lieblingsmotiv. Was

ich daraus gelernt habe: Spätestens in der zweiten Klasse Volksschule war genau das

meinen Kindern schon peinlich.

Was sich bei uns dagegen wirklich bewährt hat, sind unterteilte Boxen im Bentobox-Stil.

Meine Kinder wollen – genau wie ich übrigens auch – nicht alles zusammengegatscht

haben. Feuchteres Essen bleibt in einem Fach, Trockenes im anderen. Niemand mag ein

feuchtes Brötchen.


Sticker, Motive & Personalisierung: Weniger ist oft mehr

Sticker und Motive wie Einhorn, Pony, Ninja oder Drache sind in der ersten Klasse oft

heiß begehrt – und genau deshalb schnell wieder peinlich. Meine Erfahrung: Kinder,

denen ich Sticker fest aufgeklebt hatte, wollten sie wenig später wieder

herunterkratzen.


Mein Tipp: Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, wähle eine Schultasche in einer

Farbe oder einem Design, das auch noch in der dritten Klasse funktioniert – Motive und

Sticker lassen sich notfalls austauschen, eine ganze Schultasche nicht so einfach.

Wie die Schultasche trotzdem Persönlichkeit zeigt


Die Schultasche meiner Tochter ist zum Beispiel schlicht braun-weiß-beige, ganz nach

ihrem eigenen Wunsch. Trotzdem ist sie zuckersüß und unverkennbar ihre – nicht durch

ein großes Aufdruckmotiv, sondern durch das, was daran hängt und darin steckt: kleine

Dinge in den durchsichtigen Vordertaschen, Anhänger an der Schulter, und ihr ganz

persönlicher Schultaschenanhänger.

So bleibt die Tasche selbst zeitlos, während die Persönlichkeit über austauschbare

Details erzählt wird – genau die Details, die mitwachsen können.


Von der Kindergartentasche zum Schultaschenanhänger

Der Übergang vom Kindergarten in die Schule ist für Kinder ein großer Schritt – weg von

der vertrauten Gruppe, hinein in etwas komplett Neues. Viele Kinder nehmen ihr

Selbstbewusstsein und ihr Gefühl von Zugehörigkeit aus der Kindergartenzeit am

liebsten in Form eines geliebten Gegenstands mit.


Bei MEORAH fertige ich genau dafür Schultaschenanhänger und Armbänder mit kleinen

Erinnerungsstücken – zum Beispiel von einem geliebten Kuscheltier oder Haustier

zuhause, das Mut machen soll, wenn es in der Schule mal ungemütlich wird. Auch die

alte Kindergartentasche selbst muss nicht einfach im Müll landen: Aus ihrem Material –

etwa Pailletten oder Stoffresten – lässt sich ein kleiner Schlüssel- oder

Schultaschenanhänger machen.

Mutmach Kette Vergissmeinnicht für Schulkind am Schulanfang
Vergissmeinnicht Kette zum Mutmachen am Schulbeginn

Bei meiner Tochter sind in einem kleinen Herzchen-Anhänger die pinken Pailletten ihrer

alten Kindergartentasche verewigt. Die Tasche selbst hab ich danach weggeworfen –

ohne schlechtes Gewissen, denn wir hatten ja schon unser Andenken. Meine Tochter

weiß: Auf geht’s in die Schule, alles gut.


Wenn auch bei euch bald die letzte Kindergartentasche in der Ecke

steht: Schreib mir gern, welches Stück ihr aufheben wollt – ich zeig dir unverbindlich,

was daraus werden kann.

Schultüte: Zwei Ideen, die bleiben

Eine Schultüte aus Stoff hat einen schönen Nebeneffekt: Nach dem ersten Schultag

lässt sie sich mit einem Polster füllen und als Kissen weiterverwenden, statt im Keller zu

verstauben.


Falls ihr eine klassische Schultüte habt, gibt es zwei Ideen, die bei uns gut ankommen.

Erstens: ein kleines Erinnerungsstück aus der Kindergartenzeit mit hineingeben.

Zweitens – das ist bei uns inzwischen fixer Bestandteil –: kurze Briefe von allen

wichtigen Menschen im Leben des Kindes, jeweils mit ein paar Zeilen, was sie ihm für die

Schulzeit wünschen.


Häufige Fragen


Was gehört unbedingt in die Schultasche für die erste Klasse? Im Kern: eine

auslaufsichere Trinkflasche, eine unterteilte Brotdose, ein Federpennal mit

Grundausstattung, Hausschuhe und ein Turnsack. Den Rest gibt meist die Materialliste

der Schule vor.

Sind Edelstahlflaschen wirklich besser als Plastikflaschen? Ja, sie halten länger

und überstehen mehr Stürze. Mindestens genauso wichtig ist aber, wie leicht sich die

Flasche zum Reinigen zerlegen lässt – das entscheidet im Alltag oft mehr als das

Material selbst.

Lohnt sich eine Bentobox als Brotdose für die Schule? Aus meiner Erfahrung ja:

Unterteilte Boxen halten feuchte und trockene Speisen getrennt, sodass zum Beispiel

das Brötchen nicht durchweicht.

Sollte man Schultaschen und Brotdosen personalisieren oder mit Kindermotiven

wählen? Sparsam eingesetzt ja, aber bedenke: Was in der ersten Klasse geliebt wird, ist

bei vielen Kindern spätestens in der zweiten Klasse schon peinlich. Zeitlose Designs mit

austauschbaren Details wachsen besser mit.

Was kann ich mit der alten Kindergartentasche machen, wenn mein Kind in die

Schule kommt? Statt sie wegzuwerfen, lässt sich aus ihrem Material – zum Beispiel

Pailletten oder einem Stoffstück – ein kleiner Schlüssel- oder Schultaschenanhänger als

Andenken anfertigen.

Was kann man in die Schultüte zur Einschulung geben, das über den ersten Tag

hinaus bleibt?

Zum Beispiel ein kleines

Erinnerungsstück aus der Kindergartenzeit, oder kurze Briefe von wichtigen Menschen

im Leben des Kindes mit guten Wünschen für die Schulzeit.

Kommentare


bottom of page