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Sternenkind-Andenken: Ideen, um die Erinnerung an dein Kind zu bewahren

  • 21. Juli
  • 2 Min. Lesezeit
Sternenmama Deborah Obermann im Gespräch für Sternenkind Andenken


Von einer Sternenmama zur Anderen: es gibt keine Worte, die diesen Verlust wirklich fassen. Und doch bleibt da dieser Wunsch: etwas zu haben, das an dein Kind erinnert. Etwas, das beweist, dass es da war – auch wenn die Zeit vielleicht nur kurz war und die Welt sich weiterdreht als würde da nicht einer fehlen.

Ich spreche oft mit Eltern, die genau an diesem Punkt stehen. Die nicht wissen, ob es "in Ordnung" ist, ein Andenken zu wollen, oder was überhaupt möglich ist. Vor allem bei einer frühen Fehlgeburt oder kleinen Geburt. Deshalb hier, ganz ohne Eile, ein paar Gedanken dazu.




Es ist in Ordnung, ein Andenken zu wollen

Manche Eltern zögern, weil sie das Gefühl haben, sich damit "zu sehr" an den Schmerz zu binden. Das Gegenteil ist meistens der Fall: Ein Andenken ist kein Festhalten am Schmerz, sondern ein Platz für die Liebe, die bleibt. Dein Kind war real. Diese Liebe war real. Ein Andenken gibt beidem einen Ort. Deine Welt hat sich verändert, auch wenn es andere nicht verstehen können.

Es gibt kein "zu früh" oder "zu spät" dafür. Manche Eltern entscheiden sich direkt danach, andere erst Jahre später. Beides ist richtig.


Welche Arten von Sternenkind-Andenken gibt es?

Sternenkind Andenken Feder im Wind Armband aus Edelstahl für Sterneneltern
Sternenkind Andenken Feder im Wind

Schmuckstücke mit Namen und Datum. Ein Anhänger oder Ring mit einer feinen Gravur – Name, Geburtsdatum, manchmal ein kurzer Satz. Etwas, das du bei dir tragen kannst, jeden Tag, ohne dass es jemand außer dir wissen muss.

Fingerabdruck- oder Fußabdruck-Schmuck. Falls ein Abdruck genommen werden konnte, lässt sich daraus ein sehr persönliches Erinnerungsstück fertigen.

Erinnerungsstücke aus besonderem Material. Manche Eltern lassen ein Kleidungsstück, ein Haarlöckchen oder ein anderes Fragment, das mit dem Kind verbunden ist, in ein dauerhaftes Schmuckstück einarbeiten.

Geburtsstein-Schmuck. Der Geburtsstein des Monats, in dem das Kind geboren wurde, als kleiner, stiller Verweis.


Was, wenn kein Andenken mehr möglich scheint?

Vielleicht denkst du: Es gibt ja nichts Greifbares mehr, das ich verarbeiten lassen könnte. Auch dann gibt es Wege. Ein Andenken kann sich auch aus dem ergeben, was um diese Zeit herum entstanden ist – ein kleines Kleidungsstück, ein Ultraschallbild als Gravurvorlage, ein Datum, ein Name. Es muss kein Fingerabdruck sein, um bedeutsam zu sein.

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Wie läuft die Zusammenarbeit ab?

Bei einem so persönlichen Thema nehme ich mir bewusst Zeit für ein ruhiges Vorgespräch, bevor überhaupt etwas angefertigt wird. Du entscheidest, wie viel du erzählen möchtest, und wir finden gemeinsam eine Form, die zu eurer Geschichte passt. Es gibt keinen Zeitdruck – du bestimmst das Tempo.







Was bleibt

Dein Kind hat einen Platz in deinem Leben, egal wie kurz die gemeinsame Zeit war. Ein Andenken verändert den Verlust nicht. Aber es gibt der Liebe, die bleibt, einen Ort, an dem sie sichtbar sein darf.

Falls du magst und wenn du bereit dafür bist, bin ich für ein einfühlsames Gespräch da. Schreib mir gerne, wenn du so weit bist.

– Debbie

 
 
 

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